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Sommertheater 2004

"Barbarische Komödien" rund um die Osterbrucher Mühle

sehr frei nach Ramón del Valle-Inclán

vom 13. August bis 4. September 2004
Foto: Hartmut Jungclaus Die Osterbrucher Mühle steht zwischen Wiesen und Gräben fast allein auf weiter Flur. Nur wenige (ehemalige) Höfe befinden sich in der Nähe. Vor etwa fünfzehn Jahren funktionsfähig restauriert könnte sie jetzt als Sinnbild der alten norddeutschen Küstenlandschaft gelten. Die karge Rauheit dieser Landschaft passt ideal zu der Stimmung von Ramón del Valle-Incláns Trilogie "Barbarische Komödien", die zu den großen abenteuerlichen Bühnenwerken wie Grabbes Don Juan oder Ibsens Peer Gynt gerechnet wird. Kurzgefasster Inhalt: Ein autokratischer Großgrundbesitzer spielt seine Macht gnadenlos gegen die arme Dorfbevölkerung aus. Recht und Gesetz haben für ihn keine Bedeutung, Frauen sind für ihn reine Lustobjekte. Als aber seine Ehefrau stirbt und auch die Geliebte ihn verlässt, setzt eine Veränderung bei ihm ein. Nun bekommt er es jedoch mit seinen raffgierigen Söhnen zu tun...
Ein tragikomisches Stück mit Musik und Gesang, derb, traurig, fröhlich, verrückt und aus dem vollen Leben gegriffen. Mit rund 40 Mitwirkenden zwischen 11 und 67 Jahren.
Das Publikum soll wieder (ein wenig) wandern; die Mühle mit ihrer Galerie, Gräben, Wiesen und alte Weiden bilden die Kulisse. Das Bühnenbild wird naturnah sein. Eine Besonderheit gegenüber unseren bisherigen Sommerprojekten besteht darin, dass nun auch mit Licht gearbeitet wird. Die Anfangszeiten werden so gewählt, dass in der Pause die Dunkelheit einbricht.


Premierenberichte       
    Niederelbe-Zeitung       
    Stader Tageblatt       
Plakatmotiv       


Das Projekt wurde gefördert durch die Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultur (Land Niedersachsen), die EWE-Stiftung, den Landkreis Cuxhaven und die Gemeinde Osterbruch.
Foto: Hartmut Jungclaus